Intelligenzdiagnostik          für Vorschulkinder ab dem 4. Lebensjahr und für SchülerInnen bis zu 16. Jahren

 

Lernstörungen und Lernschwierigkeiten

Störungen, die zu Lernschwierigkeiten führen, werden oft erst im Schulalter erkannt. So kann ein Kind Probleme haben, Bilder und Klänge richtig wahrzunehmen, Gehörtes zu behalten oder sich daran zu erinnern oder auch Zusammenhänge zu erkennen. Manchmal sind das die Folgen unbehandelter Störungen der Sinnesorgane, z.B. wenn ein Kind schlecht hört oder sieht.

Mit Hilfe des Wechsler Intelligenztests habe ich in meiner beruflichen Praxis schon eine Vielzahl von Verdachtsdiagnosen zu der Auditiven Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen stellen können. Mit dem Begriff Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen werden Höreinschränkungen bezeichnet, die nicht in einer Verminderung des peripheren Gehörs, d. h. des Hörorgans selbst, begründet sind. Bei einem frühzeitigen Erkennen dieser Störung,  bis zu einem Lebensalter von 14 Jahren, ist diese gut und leicht behandelbar.

Manche so genannte Lernstörungen sind in Wirklichkeit Verhaltensstörungen, etwa Störungen der Konzentration (Hyperaktivität), der Kommunikation oder Abwehrverhalten.

Alle Störungen im körperlichen oder seelischen Bereich können Lernschwierigkeiten nach sich ziehen. Eine nicht erkannte Lernstörung kann das Kind in der Schule dauerhaft überfordern. Dadurch wächst die Schulangst und zusätzliche Verhaltensstörungen können sich entwickeln.

Aus meiner beruflichen Praxis als Sonderpädagoge und insbesondere auch als Lerntherapeut für Legasthenie, Dyskalkulie und Wahrnehmungsstörungen kann ich Ihnen als Eltern ganz eindeutig versichern, dass bei Kindern, die gezielt in ihren Stärken gefördert werden und die Hilfe bekommen, ihre Schwächen zu überwinden (etwa mit besonderen Lernprogrammen oder einer Verhaltenstherapie), viel erreicht werden kann.

Aus diesem Grunde geht es bei dem Wechsler Intelligenztest, den ich Ihnen anbiete, auch weniger um die Feststellung des IQ-Wertes. Der eigentliche Wert dieser Testung liegt in dem dezidierten Stärke- Schwächeprofil aus dem dann eine individuelle Förderplanung abgeleitet werden kann.

Folgende Störungsbilder fallen unter den Begriff Lernschwierigkeiten:

·       Leseschwierigkeiten

·       Rechtschreibschwierigkeiten

·       Dyskalkulie (Mathematikschwierigkeiten) und

·       Teilleistungsschwächen

In Abgrenzung davon spricht man auch häufig von Lernschwierigkeiten in folge von Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen, Hyperaktivität und aggressivem Verhalten.