Intelligenzdiagnostik          für Vorschulkinder ab dem 4. Lebensjahr und für SchülerInnen bis zu 16. Jahren

 

Pädagogische Diagnostik

Als Sonderpädagoge war und bin ich während meiner gesamten pädagogischen Praxis, neben meinem Unterricht, seit jeher bereits mit der pädagogischen Diagnostik, d.h. der Anwendung von Intelligenztests, als ein wichtiges diagnostisches Mittel, betraut.

In Schule und Unterricht stellen sich regelmäßig Fragen bezogen auf besondere individuellen Stärken und Schwächen beim einzelnen Schüler. Hier geht es dann regelmäßig um die Frage, wie die Entwicklungsmöglichkeiten des einzelnen Schülers angemessen gefördert werden können. Diese Fragen sind regelmäßig auch Gegenstand der Elterngespräche in der Schule.

In letzter Konsequenz setzt dies jedoch ein inklusives Denken auf Seiten der Kitas und Schulen voraus. Unterschiede (Heterogenität) in den Lernvoraussetzungen bei den Kindern und Jugendlichen  müssen als gegeben akzeptiert werden. Auf Seiten der Pädagogen muss es immer wieder eine Bereitschaft geben, auf diese individuellen Unterschiede einzugehen, indem sie Lehr-Lern-Arrangements entsprechend anpassen.

Meine Aufgabe als Sonderpädagoge in der Schule liegt neben dem Unterrichten in großen Anteilen darin, dafür zu sorgen, dass das pädagogische Angebot zu den individuellen Bedürfnissen des einzelnen Kindes oder Jugendlichen passt und wie diese Passung optimiert werden kann.

Die pädagogische Diagnostik ist ein zirkulärer Prozess, der Aussagen über den Entwicklungsstand bzw. das  Lern- und Leistungsverhalten eines Schülers in einen systematischen Zusammenhang zu Entscheidungen zur Förderung des Schülers setzt.

Die konsequente Umsetzung eines solchen Vorgehens erlaubt der pädagogischen Fachkraft eine differenzierte Beurteilung und Förderung der Begabung eines Kindes, stärkt – nebenbei – die Beziehung zwischen pädagogischer Fachkraft und Kind und nimmt dadurch einen positiven Einfluss auf die Lernmotivation des Kindes oder des Jugendlichen.

Leider findet sich noch nicht allerorts in den Schulen das oben beschriebene inklusive Denken oder auch die sonderpädagogische Kompetenz, um Fragen zur Schullaufbahn und zu Lernschwierigkeiten aller Schülerinnen und Schüler beantworten zu können.  

In einigen Fällen braucht es einfach, auch für Experten, den Einsatz eines standardisierten Testverfahrens um aufgestellte Hypothesen zu bestätigen oder auch zu verwerfen.

Der Einsatz solcher Verfahren ist jedoch, innerhalb der Regelschule der Schulpsychologie vorbehalten und damit viel zu wenig niederschwellig verfügbar, wie dies in vielen der Fälle angeraten wäre.  

Wenn in Elterngesprächen Fragen offen bleiben und Sie eine Prognose über das weitere Lernverhalten Ihres Kindes, unabhängig von den bisherigen Bewertungen, erlangen möchten, führe ich bei Ihrem Kind gerne eine Begabungsdiagnostik durch. Hierfür setze ich ein wissenschaftlich anerkanntes und aktuelles Testverfahren, den Wechsler Intelligenztest für Kinder und Jugendliche ein.  

Aus den daraus resultierenden Ergebnissen und meiner Verhaltensbeobachtungen während der Testung kann ich Ihnen dann unter anderem folgende, unten stehende, Fragen beantworten. Selbstverständlich fließt in meine Beratung ihr wertvolles Erfahrungswissens als Eltern zu Ihrem Kind mit ein.

Beispielsweise:

  • Welche Ursachen haben bestimmte Verhaltensweisen meines Kindes?
  • Welche Schullaufbahn erscheint für mein Kind sinnvoll?
  • Welche Fördermöglichkeiten bieten sich für mein Kind an.
  • Was können die Ursachen der ausgemachten Lern- und Leistungsprobleme sein?