Intelligenzdiagnostik          für Vorschulkinder ab dem 4. Lebensjahr und für SchülerInnen bis zu 16. Jahren

 

(Hoch)Begabungen versteckt - verkannt - verborgen 

Es stellt sich immer wieder die Frage, woher die Intelligenz kommt, welche Voraussetzungen sie zur Entwicklung braucht und welcher Zusammenhang zwischen Intelligenz und Emotion besteht.

Entwickelt sich die Intelligenz bei allen Kindern gleich? Warum werden manche Kinder trotz hervorragender Voraussetzungen zu Underachievern?

Im Grunde verläuft die Gehirnentwicklung, d.h. auch die Entwicklung der Intelligenz bei allen Kindern gleich, bzw. sehr ähnlich nach einem bestimmten Entwicklungsplan. Der Ablauf der Gehirnentwicklung ist genetisch festgelegt. Alle gesunden Babys lernen etwa zur gleichen Zeit gehen, sprechen, („sensible Zeitfenster“).

Gene programmieren den Ablauf der Entwicklung des Gehirns, sie sind kaum beeinflussbar. Umweltfaktoren prägen die Qualität der Entwicklung.

Die Qualität der frühen Erfahrungen wirkt sich entscheidend auf die Entwicklung   des kindlichen Gehirns aus.

Kinder sind gerade in den frühen Lebensjahren darauf angewiesen, ihre Neu – Gier befriedigen zu können und Wissensdepots anzulegen, denn in dieser Phase wird das neuronale Netzwerk im Gehirn ausgebildet.

Damit sind im Kindesalter schon jene Bahnen festgelegt, in denen der Erwachsene später denken wird.

Je mehr vorgefertigte Netze angelegt und aufnahmebereit sind, desto schneller kann das Wissen in die eigenen neuronalen Strukturen aufgenommen oder abgerufen werden. 

Kinder und somit auch ihre in den neuronalen Schaltkreisen angelegten Wissensdepots müssen immer wieder aufs Neue davon überzeugt werden, dass sich Lernen lohnt.

Werden neue Informationen mit etwas Interessantem, evtl. sogar Erfreulichem erinnert und verknüpft, werden verstärkt Botenstoffe ausgeschüttet und machen Lust aufs Lernen. 

Kinder   sind wie Fackeln, die entzündet werden wollen und nicht wie Fässer, die   gefüllt werden wollen!